Eglise Saint-Parres

Klassifiziert oder eingetragen (CNMHS) ,  Kirche ,  Historische Stätte und Denkmal ,  Gotisch ,  Renaissance Um Saint-Parres-aux-Tertres
© Daniel Kaufmann
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  • Die Saint-Parres-aux-Tertres-Kirche, die nach dem Schutzheiligen Saint-Parres ernannt ist, wurde im XVI. Jahrhundert erbaut. Ihre südliche Tür im Flamboyantstil stammt von 1547 und ist mit jener der Kirche von Pont-Sainte-Marie identisch. Die Schnitzereien an der alten Westpforte scheint der Dekoration der Südpforte der Kirche von Creney-près-Troyes zu ähneln. Der mit 1557 datierte Turm wurde unter Leitung der Maurermeister Jademet und J. Thiédot erbaut, wie eine Aufschrift auf seiner ersten Stützmauer zu erkenne gibt. Die Kirche wurde auf Westseite um ein Joch verkürzt. Die Giebelwand wurde zwischen 1877 und 1878 nachgearbeitet.
    Die Hallenkirche mit länglichem Grundriss besitzt ein Langhaus mit drei Kirchenschiffen mit fünf Jochen gefolgt von einem Chor mit geradem Joch und einer dreiseitigen Apsis. Der angebaute Glockenturm erhebt sich an nordwestlicher Ecke des Bauwerks mit einem Treppengang auf Südseite.
    Die Originalkirchenfenster, die hauptsächlich vom Beginn und ebenfalls aus dem zweiten Drittel des XVI. Jahrhundert stammen, sind weitgehend erhalten, jedoch trotzdem unvollständig. Gaudin realisierte einige Reparaturen um 1897 bis 1899. Die während des Zweiten Weltkriegs ausgebauten Fenster wurden lange Zeit in Champs-sur-Marne aufbewahrt, bevor sie schließlich restauriert, ergänzt und in den Jahren von 1960 - 1962 von Max Ingrand wieder eingesetzt wurden, der ebenfalls die dekorativen Buntglasfenster des Schiffs anfertigte.
    Eine bunt zusammengestellte Fensteröffnung zeigt insbesondere die Mariä Geburt und die Anbetung der Könige in Röteltechnik wurde zwischen 1510 und 1512 von der Kirchenverwaltung, von Claude Noël, Nicole Bertin und der Familie Dorigny bestellt. Zu sehen sind ebenfalls der heilige Jakob umgeben von einer Architektur aus Grisaille-Technik und in silbergelb, der auf einen Schenker zeigt. Eine weitere bunt zusammengestellte Glaswand stellt das Leben des heiligen Nikolaus dar, ein Geschenk von Guillemette, Witwe von Nicolas Vinot. Letzter ist als Schenker mit seinen fünf Söhnen und seinem Schutzheiligen dargestellt. Im oberen Bereich ist die Begegnung an der goldenen Pforte zwischen der heiligen Anne und dem heiligen Joachim malerisch abgebildet. Die bunte Glaswand erzählt von Szenen der Schöpfungsgeschichte und ähnelt jenen aus der Madeleine de Troyes und Chavanges. Eine Glaswand mit der Verklärung in Grisaille-Technik und in silbergelb, farblich in blau und grün abgestuft, ähnelt jener von Davrey. Schließlich zeigt ein weiteres Feld eine umfangreiche horizontale Komposition, die dem architektonischen Rahmen eines Renaissance-Portals entspricht und in der der heilige Klaus, Johannes und Nikolaus, die auf drei betende Schenker zeigen, zwei Männer und eine Frau, zu sehen sind.
    Das Bauwerk ist seit dem 26. März 1942 denkmalgeschützt, die Kirchenfenster seit dem 6. Oktober 1894.
  • Umwelt
    • Am Stadtrand
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