In der Nähe des einstigen Klosters in Clairvaux zieht sich eine Talmulde durch den Staatsforst. Heute trägt diese Talmulde den Namen Saint-Bernard, wurde aber früher Val d'Absinthe genannt.
Man erreicht diesen (seit 1928) geschützten Ort der Quelle Saint-Bernard nach einem kurzen Marsch über 2 km, und er lädt den Wanderer zur Ruhe und Einkehr ein: das klare Wasser des kleinen Brunnens, der mit dem Wappen des Klosters Clairvaux geschmückt ist, fließt durch ein Becken und einen Kanal und erreicht schließlich das Bächlein von Saint-Bernard. Die alten Tannenbäume vor Ort spenden Schatten und angenehme Frische.
Die Legende besagt, dass Bernard de Clairvaux im Jahre 1114 eben an diesem Ort sein Mönchskloster gründete, um es danach an den Ort zu versetzen, an dem es heute steht.
Man erreicht diesen Ort über mehrere gut beschilderte Wege. Einer der Wege, die daran vorbei führen ist der Weitwanderweg GR 703: „der historische Weg der Jungfrau von Orléans“.